Pit Goertz

52355 Düren
Deutschland / Germany / Alemania
Email: pitgoertz@culturebase.org
Site: http://pitgoertz.culturebase.org/
CV breve: Zur person Pit Goertz
Geboren in der Voreifel, Deutschland, 1955
Erste künstlerische Berührungen durch den Vater und später durch Walter Recker 1968.
Eigentliche Neigung: Musk. Erkenntnis Jahre später: “zu arbeitsintensiv”. Hinwendung zur buldenden
Kunst: “Studium in Köln”. Anschließend 7 Jahre verzweifelte Versuche den Alptraum zu vergessen und
zu eigenen Wegen zu gelangen. Durchbruch 1987
Nach 3 jahren Arbeit als Zimmermann und Dachdecker endlich die Selbstfindung als Künstler.
Die Materialität von Holz, Schiefer, Blei und Zink hat mich gefunden.
Zur kunst von Pit Goertz
”…Kunstzeitschriften, Dokumenta, Ausstellungen, Galerien oder Museen sind nicht mein Parkett.
Als höchstes und oberstes Gut steht der Mensch und die Natur. Oder ist es umgekehrt?.
Werte wie Familie, Miteinander, Freundschaft und Frieden sind treibende Elemente. Wenn ich in
meiner Kunst Mißtände aufzeige, wenn ich Egoismus, Macht, Krieg, Angst und Arroganz anklage, dann
immer mit dem Hinweis auf die heilenden Faktoren des Einfachen.
Unworte sind für mich; Politik, Macht, Krieg, Geld, Besitz, Wichtigkeit, Haben, Kriegen,
Mehr! ..
Worte sind für mich: Kinder, Hoffnung, Arbeit, Frieden, Ruhe, Zukunft, Einklang, Natur! ..
Suchen Sie in meiner Kunst nicht den intellektuellen Goertz.
Finden Sie den einfachen Arbeiter, der auch mal über sich lachen kann…”
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”… Täglich sind Tierarten auf unserem Planeten neu bedroht und sterben aus. Egal ob Fisch,
Vogel, Insekt oder Säugetier. In den wenigen zoologischen Gärten werden noch weniger aussterbende
Tierarten erhalten, rückgezüchtet und der freien Wildbahnzurückgegeben, um dann dort aufs Neue
bedroht zu sein.
Um dies zu beobachten braucht man nicht nach Madagaskar, Brasilien oder Afrika zu reisen,
sondern sehe vor die eigene Tür. Wälder und Wiesen weichen Industriegebieten, Feuchtbiotope weichen
Autobahnen und Moore müssen zu Gunsten von Versuchsstrecken trocken gelegt werden.
Ursachen und Gründe unsere Welt zu zerstören gibt es viele. Gering der Wille “Nein” zu sagen…
“
Zur kunst von Pit Goertz (Weiter)
”… Sachzwänge, Arbeitsplätze, Fortschritt, Verkehr, Handel Kommunikation, Transport,
Infrastruktur, Freizeit u.s.w. lauten nur einige der Slagworte die zum Aussterben von Tierarten und
schließlich auch zur Bedrohung der Spezies Mensch wird.
Weil dies alles aber niemanden zu interessieren scheint, mache ich eine “Einstellung”.
Ich lade niemanden dazu ein.
Ihre Familie, Freunden und Bekannten können zu Hause bleiben. Sie können diese “Einstellung”
auch auf private Terminabsprache nicht besuchen. Sie können aber gerne ihre Einstellung zur Natur
und unsere Umwelt überprüfen… “ (Die “Einstellung” , August 1999)
Pit Goertz: Verschenkung
”…Die Suche nach neuen Wegen in der Kunst , führte mich zum neuen "Sehen " der sozialen Aufgabe
von Kunst in unserer Gesellschaft. Gerd Presler zitiert in seinem Buch über die " Art Brut " den
Künstler Jean Dubuffet: " Der Künstler hat in der Gesellschaft eine feste Aufgabe. Er ist Lehrer
und Heiler !"
Lehrer , in dem er neue Wege aufzeigt und Heiler, in dem er Ruhepunkte schafft. Inseln der
Erholung für den gestreßten Geist.
Meine drei Motive Kunst zu verschenken.
Zum Ersten macht es riesigen Spaß, anderen etwas zu schenken.
Zum Zweiten ist die Verschenkung ein künstlerischer Akt der Kommunikation. Man bringt
Mitmenschen dazu, sich mit Kunst zu beschäftigen. Ich gebe dem Beschenkten einen Lichtblick und ein
ein freundliches Ereignis. Zum Dritten erreiche ich mit dem Geschenk eine Nachhaltigkeit. Der
Beschenkte steht positiv zum Geschenk, nimmte es an und erinnert sich später an den Künstler und
somit an die Kunst. Er wird also auch künftig der Kunst gegenüber offener sein.
Der Akt der Verschenkung ist ein sozialer Prozess. Der beschenkte Mensch öffnet sich und
erlebt ein positives Gefühl. Es bereichert seinen Tag. Mein Lohn ist die Freude des Beschenkten.
Das Geschenk darf den Beschenkten nicht beschämen. Er darf sich nicht in die Enge gedrängt
fühlen und darum das Geschenk ablehnen. Daher sollte die Ansprache behutsam sein und das Geschenk
nicht zu wertvoll. Ein selbstgefertigtes Kunstobjekt aus Papier ist gerade recht. Klein,
anschmiegsam, warm, glatt und doch markant!
Ein Talisman ..”








